Sony Alpha 500, Alpha 550 und Alpha 850 nun offiziell

Aus www.digitalkamera.de:

Alpha 850 nun offiziell 

Bereits vor zwei Tagen konnten wir (aus besonderer Informationsquelle) viele Details zur neuen Sony Alpha 500 und Alpha 850 veröffentlichen, was nicht nur bei Sony für viel Wirbel sorgte. Nun ist die offizielle Sony-Sperrfrist abgelaufen, und die offiziellen Infos, vor allem auch zur bisher nicht näher vorgestellten Alpha 550, sind nun verfügbar. Die Alpha 550 ist eine leicht aufgerüstete Schwester der Alpha 500. 14,2 Megapixel löst der CMOS-Sensor auf, der 3″-Klappbildschirm hat 921.600 Bildpunkte und löst damit VGA auf, und in einem speziellen Modus sollen bis zu 7 Bilder pro Sekunde möglich sein.

Sony Alpha 850 mit 28-75 mm [Foto: Sony]Die neuen Exmor CMOS-Bildsensoren der Alpha 500 und 550 sollen besonders rauscharm sein und erlauben eine maximale Empfindlichkeit von ISO 12.800. Sie sind beweglich gelagert, um so mit jedem angesetzten Objektiv Verwackelungen entgegenzuwirken. Bis zu 4 Blendenstufen längere Belichtungszeiten soll das laut Sony ermöglichen. Die meisten Ausstattungsmerkmale teilen sich die (Fast-Zwillings-) Schwestern. Sie sehen gleich aus und verfügen über eine doppelte LiveView-Funktion. Entweder legt man den mechanischen Schalter am recht kleinen 0,8-fach vergrößernden Spiegelreflexsucher (mit 95 % Bildfeld) um und hat so ein 90 % des Bildfeldes abdeckendes Livebild mit besonders schnellem Autofokus, Gesichtserkennung zur Anpassung von Schärfe und Belichtung sowie Lächelnerkennung zur automatischen Auslösung bei einem Lächeln. Oder man nutzt den neuen, direkt über den Hauptsensor, aber bei hochgeklapptem Spiegel funktionierenden LiveView-Modus mit 100 % Bildfeldabdeckung. Hier ist dann eine präzise manuelle Fokussierung mit 7- oder 14fach-Lupe möglich. Daneben kann ein Gitternetz eingeblendet werden.

Sony Alpha 500 [Foto: Sony]Der rückwärtige 3″- (7,6 cm) Bildschirm ist 180° klappbar, um sowohl über Kopf als auch nahe am Boden bequem den Monitor einsehen zu können. Das Bild der Alpha 550 ist dabei mit 921.600 Bildpunkten deutlich höher auflösend als bei der Alpha 500, deren Bildschirm es nur auf 230.400 Bildpunkte bringt. Bei beiden Kameras wird die Monitorhelligkeit dank Umgebungslichtsensor automatisch geregelt. Bei der Serienbildgeschwindigkeit erreicht die Alpha 550 genau wie die Alpha 500 5 Bilder/s bzw. 4 Bilder/s im LiveView-Modus. Darüber hinaus hat die Alpha 550 aber einen noch schnelleren Serienbildmodus; hierfür werden Belichtung und Fokus nur beim ersten Bild gemessen und während der Serien nicht mehr nachgeführt. So sollen bis zu 7 Bilder/s möglich sein.

Mit den beiden neuen Modellen erhält nun auch der Digitalzoom Einzug in DSLRs. Wahlweise 1,4- oder 2-fach sind wählbar. Besonders schwierige bzw. kontrastreiche Aufnahmesituationen bewältigen die Alpha 500 und 550 auf zweierlei Wegen: Entweder man benutzt die Dynamikbereichserweiterung DRO, die in fünf Stufen einstellbar ist und auch zusammen mit dem Serienbildmodus funktioniert, oder man nutzt die HDR-Funktion, die zwei unterschiedlich belichtete Bilder aufnimmt und noch in der Kamera überlagert. Dabei wird sogar ein leichter Bildversatz ausgeglichen, was Freihand-HDR-Aufnahmen möglich macht.

Sony Alpha 500 [Foto: Sony]Mit einer Akkuladung soll die Alpha 500 1.000 Aufnahmen nach CIPA-Standard schaffen (d. h. hier u. a. ohne LiveView), die Alpha 550 ist etwas stromhungriger und bringt es auf 950 Aufnahmen. Mit dem optionalen, 250 EUR teuren Multifunktionsgriff verdoppelt sich die Aufnahmekapazität, denn hier passen gleich 2 Akkus hinein. Sowohl die Alpha 500 als auch die Alpha 550 sollen ab Oktober 2009 in den Handel gelangen, wobei die Gehäuse ohne Objektiv rund 700 (A500) bzw. 850 EUR (A550) kosten sollen. Das jeweilige Set mit dem 18-55mm-SAM-Objektiv soll 100 EUR teurer sein. Mit zusätzlichem 55-200mm-SAM-Objektiv werden weitere 200 EUR fällig.

Zum Vollformat-Boliden Alpha 850 war praktisch schon alles bekannt, zumal Sony selbst Anfang August 2009 auf der asiatischen Website versehentlich das Handbuch veröffentlicht hatte. Ab Oktober 2009 soll sie als Vollformat-Preisbrecherin für rund 2.000 EUR angeboten werden. Im Set mit dem neuen F2,8 28-75mm-SAM-Objektiv soll sie 2.688 EUR kosten. Gegenüber der Alpha 900 ist die 850 nur geringfügig abgespeckt. Die Serienbildgeschwindigkeit erreicht statt 5 nur 3 Bilder/s, und der Sony Alpha 850 mit 28-75 mm [Foto: Sony]Sucher deckt statt 100 nur 98 % des Sichtfeldes ab. Die Alpha 850 löst mit ihrem Exmor CMOS-Bildsensor 24,6 Megapixel auf. Als einziger Hersteller baut Sony in seine Vollformatkameras (Sensorgröße 36 x 24 mm) einen Bildstabilisator ein, der mittels beweglich gelagertem Bildsensor praktisch jedes angesetzte Objektiv optisch stabilisiert. Die zweistufige Rauschunterdrückung soll besonders effektiv arbeiten, wobei die erste Stufe schon vor der Digitalisierung des Bildsensorsignals greift. Maximal ISO 6.400 sollen so möglich sein.

Der Bildschirm der Alpha 850 bringt es auf 3″ in der Diagonale und löst 921.600 Bildpunkte auf. Zwar verfügt sie aufgrund ihres großen Pentaprisma-Sucherbuckels über kein integriertes Blitzgerät, aber über eine Synchronbuchse und einen Systemblitzschuh, der allerdings nicht einem Standardblitzschuh entspricht. Standardblitze oder anderes Zubehör, das einen Standardblitzschuh nutzt, kann also nur mit Adapter angebracht werden.

Das Autofokusmodul verfügt über neun Sensoren mit zentralem Doppelkreuzsensor sowie zehn Hilfssensoren, die das Finden der Schärfe weiter verbessern sollen. Der mittlere Autofokussensor ist zudem besonders empfindlich, um die Fokussierung mit Objektiven einer Lichtstärke von F2,8 noch weiter zu präzisieren. Zudem können Autofokus-Korrekturdaten für bis zu 30 Objektive vom Benutzer gespeichert werden.

Sony Alpha 850 [Foto: Sony]Das Gehäuse besteht aus einem Aluminium-Chassis, und die Außenschalen sind aus einer Magnesiumlegierung. Dichtungen an Sucher, Kartenschacht, Bedienelementen und anderen Bereichen verhindern das Eindringen von Feuchtigkeit und Staub. Sollte Letzterer bei einem Objektivwechsel ins Gehäuse und auf den Sensor gelangen, schüttelt der zweifache Staubschutzmechanismus diesen wieder ab. Der Akku gibt in 1-%-Schritten Auskunft über den Ladezustand und soll für 880 Aufnahmen nach CIPA-Standardmessverfahren reichen. Im Speicherkartenschacht findet neben einem MemoryStick auch eine CompactFlash-Speicherkarte Platz. Die Bildbetrachtung ist über ein optionales HDMI-Kabel in FullHD-Qualität möglich, wobei die Alpha 850 Bravia-Sync. unterstützt. Damit ist die Bedienung der Kamera mittels Fernseherfernbedienung möglich, solange die 850 per HDMI-Kabel am Sony Bravia-Fernseher angeschlossen ist.

(Benjamin Kirchheim, www.digitalkamera.de)

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